Geneigte Leserin, geneigter Leser,

Helmut Magel (05-2016)
darf ich mich vorstellen? Ich bin seit über 25 Jahren Heilpraktiker und wende in meiner Praxis Akupunktur, Kräutertherapie, Tuina und gebe Ernährungsempfehlungen. Seit Anfang an steht auf meinem Praxisschild zusätzlich „Lebensberater“, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zur Gesunderhaltung eine erfüllende und selbst bestimmende Lebensführung gehört. Insofern die Chinesische Medizin eingebettet ist in das Yang-Sheng-Konzept (das Leben nähren), ist fernöstliche Medizin und Philosophie für mich immer auch ein emanzipatorisches Projekt gewesen. Richtig: da hallen die 70er und 80er Jahre nach.

Im ersten Friedensjahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geboren, habe ich mich aktiv an dem 68er Projekt beteiligt: „Unter den Talaren – Muff von Tausend Jahren“ zu beseitigen. Auch von daher verstehe ich meine Blog-Einträge als „philosophische, politische und medizinische Notizen zur Gesundheit“. Viele meiner zahlreichen Artikel in Zeitschriften und im Web drehen sich um diese Zusammenhänge.

Ich verstehe mich als Suchender, der gerne seine eigenen Meinungen bildet, dafür einsteht und sie engagiert und und zuweilen vehement kundtut. Eingedenk Nietzsches Feststellung, dass die Geschichte der Menschen zugleich die Geschichte der Irrtümer sei, hüte ich mich vor Dogmatismus und geistiger Einengung. Reklamationen sind willkommen.

Wenn ich über die Erhaltung geistiger und körperlicher Gesundheit schreibe, dann können Sie, geneigte Leserin, geneigter Leser, davon ausgehen, dass ich vieles davon selbst ausprobiert habe und weiter ausprobiere. Mein dabei gesammeltes Wissen gebe ich sowohl schriftlich als auch mündlich in meinen Seminaren gerne  weiter.

Helmut neben Schall von Bell

Ich neben der Statue des Johann Adam Schall von Bell (Köln, Minoritenstraße). Adam Schall (1592–1666) besuchte in Köln die Schule, war ein deutscher Jesuit, Wissenschaftler, Missionar und Mandarin am Hof des Kaisers von China, wo er in allen Ehren beerdigt wurde. Im Hintergrund sieht man die Süd-Fassade der Minoritenkirche, in der Johannes Duns Scotus (1266 –1308) begraben liegt. Scotus war ein schottischer Theologe und Philosoph der Scholastik und ein wichtiger Wegbereiter der Renaissance. Seine Schriften beeinflussten Kant, Pierce, Husserl und Heidegger. Auch Hannah Arendt setzte sich explizit mit Scotus auseinander und griff beispielsweise seine These der intuitiven Erkenntnis auf.

Helmut Magel (Mai 2016)

Wenn Sie mehr über mich erfahren wollen, klicken Sie bitte hier, um zu meiner Website zu kommen: www.helmut-magel.de

 

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