Der Herbst mit seiner Farbenpracht verführt mich immer dazu, unterwgs stehen zu bleiben, einzuhalten, zu beobachten und dann eventuell zu fotografieren. Da ich früher Schwarz-Weiß-Fotos mit einer 6×6-Rollei gemacht habe und immer nur 12 Bilder auf einem Rollfilm zur Verfügung hatte, kam es oft vor, dass das Sujet im Sucher nicht so wie gewünscht aussah und ich dann den Fotoapparat wieder einpackte.

Heute, beim digitalen Fotografieren, ist solch eine Sparsamkeit eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Und doch bleibe ich dabei, erst dann abzudrücken, wenn ich wirklich zufrieden bin mit dem, was das Fenster meiner Nikon anzeigt, und zwar ohne Hoffnung darauf, dass ich das Foto später am Rechner noch „verbessern“ könnte.

Spätes Herbstbild
Laubweg

 

 

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